►Licht aus Patmos
Eine Deutung der Apokalypse des hl. Johannes für den Christen unserer Zeit
Ohne Ort (Wien): Wiener Dom-Verlag 1964
Imprimatur: Wien (1964) 
Wortstimme:
"Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde,
denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen;
auch das Meer ist nicht mehr da.
Und ich sah die heilige Stadt, Jerusalem,
neu aus dem Himmel von Gott herabschweben,
bereitet wie eine Braut und geschmückt für ihren Bräutigam.
Eine laute Stimme hörte ich vom Thron rufen:
"Siehe, das Zelt Gottes unter den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen;
Sie werden sein Volk sein und er wird der ,Gott mit ihnen’ (=Emmanuel) sein.
Er wird von ihren Augen abwischen jede Träne, der Tod wird nicht mehr sein
und auch keine Trauer, kein Klagen und kein Schmerz; denn das Erste ist vergangen."
(c.XXI: 1-4)
Zum Buch:
Der gebundenen Oktavband beinhaltet eine vollständige Übersetzung, die weitgehend ohne konfessionelle Voreingenommenheiten auskommt. Die Kommentare jedoch sind von traditionell römisch- katholischer Art. Die Szene Kap 1:10 findet selbstverständlich an einem Sonntag statt. Die Sonnenfrau in den ersten Versen des 12. Kap. ist - gemäß der Entscheidung des Hl.Stuhls - niemand anders als die heilige Kirche in Zusammenschau mit der Unbefleckten Gottesmutter, der seligen Maria. Die Hure Babylon im 17. Kap. wird mit dem alten Rom, der Symbolstadt der gottlosen Welt, die gegen die Mutter Kirche kriegt, in Eins gesetzt. Die Kommentare der Kirchenväter werden sämtlich in die predigtähnlichen Auslegungen hineinbezogen. Verweise auf alttestamentliche Schriftstellen finden sich eher selten.
StephansDom in Wien
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