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Delitzsch, Friedrich (* Erlangen / Mittelfr. 3.Sept. 1850 † 19. Dez. 1922 Langenschwalbach / Taunus) Assyriologe, Direktor, Prof.
►Das Buch Hiob
neu übersetzt und kurz erklärt
Ausgabe mit sprachlichem Kommentar
Leipzig / Sachsen: J. C. Hinrich'sche Buchhandlung 1902
Nachdruck: Charleston, SC (U.S.A): BiblioLife 4. August 2010
Wortstimmen:
Erreichst du die Tiefe Gottes?
oder reichst du an des Allherrn Ende?
Himmelshöhen — was vermagst du?
tiefer denn Scheol — was verstehst du?
Länger denn die Erde an Mass
und weitgedehnter denn das Meer!
Wenn er einherfährt und in Haft nimmt
und vor das Tribunal fordert — wer kann ihn hindern?
Fürwahr, e r kennt die Leute der Nichtigkeit
und sieht das Unheil, ohne dass der sich's bewußt ist.
Ein Hohlkopf mag eher verstandbegabt werden,
und der junge Wildesel umgeborn zum Menschen.
(Zophar in Kap. 11: 7- 12)
O möchten doch geschrieben werden meine Worte,
o möchten sie schriftlich aufgezeichnet werden!
Mit eisernem Griffel und Blei
für die Ewigkeit gehauen werden in den Felsen!
I c h w e i s s : m e i n L ö s e r l e b t,
und wird zuguterletzt bei dem Staube aufstehen,
und nachdem man meine Haut also geschunden,
und des Fleisches beraubt, w e r d e i c h G o t t s c h a u e n ,
und zwar werd' i c h ihn schauen für mich, mit meinen Augen,
kein Fremder —
es schwinden meine Nieren in meinem Busen.
(Hiob in Kap. 19: 23- 27)
Zum Buch:
..................Der Text ist durchgängig in Antiqua gesetzt. Alle Reden des Elihu sind in den Anhang "verbannt". Im sprachlichen Kommentar, gut 50 Seiten lang, werden die hebräischen Begriffe überwiegend nicht übersetzt.........(man vergleiche die Texte mit der Üs des Vaters Franz Delitzsch!)
Zur Person:
Friedrich Delitzsch war der Sohn von Franz Julius Delitzsch............
Friedrich Delitzsch habilitierte sich 1874 für semitischen Sprachen und Assyriologie an der Universität Leipzig, wo er 1877 außerordentlicher, 1885 ordentlicher Professor wurde.
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