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Gädeke, Joh. Wilh. PDF Drucken
Donnerstag, den 19. August 2010 um 14:50 Uhr

Gädeke, Johannes Wilhelm (*........................   ..........................)

 
►Das Evangelium nach Johannes
   übertragen.
   Als Bauspende für den Kirchenbau in Stuttgart- Möhringen herausgegeben
   (Ohne Ort): Als Manuskript gedruckt.  Advent 1989 / Ostern 1990
 
Wortstimme:
      Im Urbeginne war
     das Wesen von Denken und Schaffen —
     —der Logos — das Wort —
     und das Wort trat hin
    vor den Gottgrund des Seins
    und ein Gotteswesen war das Wort.
    Dieses war im Urbeginne
    vor den Gottesgrund gestellt.
    Durch dieses ist das All geworden,
     und keine Einzelheit ist anders
     als durch das Wort geworden.
     In ihm war fließendes Leben,
     und das Leben war der Menschen Licht.
     und das Licht scheint in der Dunkenheit,
     und die Dunkelheit hat es nicht angenommen.
     (Logosprolog)
 
Zum Buch:
Gädekes Evangelienübertragung ist als Typoskrip- Vervielfältigung erschienen in DIN_A 4- Format. In einer unverorteten und undatierten Vorbemerkung schreibt der Autor unter anderem: Bei der Überlegung, (.....)eine Übertragung des Johannesevangeliums herauszugeben in der Sprachform, die ich in der Gemeindearbeit in Halle an der Saale, in einer weitgehend von aller kirchlichen Tradition abgtrennten, atheistisch bestimmeten Umgebung ausgebildet hatte. Diese Sprachform konnte sich nicht auf ein in Jahrhunderten gewachsenes, aber in der Umgebung als gegenstandslos erlebtes Wortsgut stützen. Sie mußte den Versuch machen,, die Evangeliumstatsachen beschreibend vor die Anschauung zu bringen, wo der lexikalische Wortsinn keine Wirklichkeitsempfindungen mehr hervorrief. Es war das Ideal wirksam, das Rudolf Steiner den Begründern der Christengemeinschaft mit auf den Weg gegebe hat: Sie sollten dafür sorgen, daß wieder Konkretheit in das biblische Schrifttum hereinkäme, soweit, daß beim Hören jeder Kommentar überflüssig werde.
Der Anteil der aus der Steinerschen Christosophie übernommenen Begriffe ist denn auch bei dieser Übertragung immens. Un"gebildete" Leser werden mit sonderlichem Wortgut konfrontiert. Besonders zeigt sich das in den göttlichen Personen- sowie in den Zeit / Ewigkeitbegriffen; als Beispiel seien hier (anders als in der WS zitiert) genannt: „väterlicher Weltengrund / göttliche Daseinsgrund" (1:14 / 3:17) anstelle von "Vater", "Weltenniedergang" (1:29) anstelle von "Sünden der Welt". (....)
Wer mit dieser Übnertragung arbeitet, hat ein grundsätzliches Problem: Herr Gädeke konnte / wollte sich nicht dazu durchringen, dem geneigten Leser jedwede Hilfsmittel zur Findung von Textstellen ins Buch zu schreiben; er verzichtete auf sämtliche Kapitel- und Versangaben sowie Verweisstellen; immerhin sind die Seiten durchnummeriert.
    
 
 

►Die Offenbarung des Johannes
   übertragen.
   Als Bauspende für den Kirchenbau in Stuttgart- Möhringen herausgegeben zu dessen Einweihung
   (Ohne Ort): Als Manuskript gedruckt. 10. Mai 1992
Wortstimme:
Und ich sah einen neuen Himmel
     und eine neue Erde.
     Der erste Himmel
     und die erste Erde
      waren verschwunden,
     und nicht mehr da ist
     das wogende Meer.
    Da sah ich die heilige
       Wohnstatt des Menschen,
       das Neue Jerusalem,
       aus dem Himmel
      von dem Gottesgeiste
      herabkommen, geschmückt
      schön wie eine Braut,
      bereit für ihren Gemahl.
      Und Worte vernahm ich
      von einer gewaltigen Stimme,
      die aus dem Hochsitz sprach:
  Schau ich sie an, die Behausung
      des göttlichen Geistes
      mitten unter den Menschen.
      Er wird Wohnung nehmen
      in ihrem Wesen.
      Sie selber werden sich
      als Völker um ihn sammeln,
      und er selber wird sich
      in ihre Mitte stellen.
 Er wird alle Tränen
     aus ihren Augen wischen.
     Der Tod wird nicht mehr sein,
     und nicht mehr sein wird
     Trauer und Klage und Bedrückung.
     Das Frühere ist fortgegangen.
   (Offenbarung 21)
 
    
 

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