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►Die Psalmen
Übersetzt und ausgelegt von Hermann Hupfeld
Erster Band: [Pss I - XXI]
Gotha/ Thür.: Verlag von Friedrich Andreas Perthes, 1855
Wortstimme:
(Dem Meister, ein Gesang von David).
Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes,
und das Werk einer Hände verkündet die Ausdehnung.
Der Tag dem Tage ergießt Rede,
Die Nacht der Nacht meldet Kunde;
Ohne Rede und ohne Worte,
ungehört ist ihre Stimme.
Über die ganze Erde geht aus ihre Meßschnur (Gebiet),
und ans Ende der Welt ihre Worte.
Der Sonne hat er gesetzt ein Zelt an ihnen:
und sie ist wie ein Bräutigam der hervortritt aus seiner Kammer,
freut sich wie ein Held zu laufen die Bahn.
Vom Ende der Himmel ist ihr Ausgang (Aufgang),
und ihr Umlauf bis an ihre Enden;
und nichts ist geborgen vor ihrer Gluth.
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Das Gesetz Jhvhs ist redlich, Seel- erquickend;
Das Zeugniss Jhvhs zuverläßig, weisemachend den Einfältigen.
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Psalm XIX: 1- 8
Zum Buch:
Das ist ein Großkommentar der protestantischen theologischen Schule des 19. Jhdts. In der Vorrede wird er als eine umgearbeitete Ausgabe des Kommentars von W. M. L. de Wette bezeichnet. Auf 440 Seiten hat Hupfeld 21 Pss bearbeitet. Für den heutigen Leser ist die Wahl der Antiqua- Schrifttype ein Kriterium, das Buch dennoch zur Hand zu nehmen. Der Kommentar ist nicht nur sprachlicher Art; diese Sorte ermüdet heute ohne Maßen, der Autor legt auch aus. (....) Auffallend bei den Übersetzungen jener Zeit ist der Reichtum der deutschen Sprache sowohl bezüglich des Vokabulars als auch des feinen Stils; hier macht Hupfeld keine Ausnahme.
►Die Psalmen I
Übersetzt und ausgelegt von Hermann Hupfeld
Zweite Auflage herausgegeben von Dr. Eduard Riem
Erster Band [Pss I - XVIII]
Gotha/ Thür: Friedrich Andreas Perthes 1867
Wortstimme:
Für die dritte Auflage bearbeitet von Dr. Wilhlem Nowack.
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