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Ingolstädter Psalter PDF Drucken
von Langenstein, Heinrich Heinbuche "Heinrich von Hessen d. Ä." 
                                              (*Langenstein bei Marburg/ Lahn 1325 † 11. Feb. 1397 Wien/ Austria) Prof. theol, Rektor

         Hofmann, Siegfried (* Nürnberg 13. Feb. 1930) Dr. phil.

 
Der Ingolstädter Psalter
  Ein deutscher Psalter des Spätmittelalters aus der Universitätsbibliothek Heidelberg
  (Althochdeutsch mit hochdeutscher Transkription)
  Regensburg/ Oberpfalz: Verlag Schnell & Steiner. 1. Auflage 2010
 
Wortstimme:
Gott, der Götter Herr, hat geredet /
und hat die Erde gerufen.
Vom Aufgang der Sonne bis zum Niedergang, /
aus Syon sein lichter Schein.
Gott kommt offenbar, / unser Gott,
und schweigt nicht.
Feuer brennt vor seinem Anblick, /
und um ihn ist starkes Sturmwetter.
Er hat zu sich geladen den Himmel /
und die Erde, daß sie sein Volk besehen,
mit ihm seine Heiligen, / die da sein
Testament (Urkunde) über das Opfer regeln (ordnen).
Die Himmel verkünden sein Recht, /
da Gott der Richter ist.
Höre, mein Volk, so rede ich, / Israhel,
 so bezeuge ich dir, daß ich dein Gott bin.
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Ü: „Ein Psalm Asafs".
Psalm 50 (49)
 
Herr, eine Zuflucht bist du uns geworden /
von einem Geschlecht in das andere.
Ehe die Berge wurden oder die Erde
mit ihrem Kreis geschaffen wurde /
von Ende zu Ende bist du, Gott.
Wende dich nicht gegen die Menschen in Demütigkeit,
da du gesprochen hast: / Bekehrt euch, ihr Menschenkinder,
denn vor deinem Anblick sind tausend Jahre /
wie der Tag, der gestern vorbei ist,
und eine Wache (Weil) in der Nacht, /
die zunichte werden, sind ihre Jahre.
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Ü:Ein Gebet des Mose, des Mannes Gottes."
Psalm 90 (89)
 
 
 
 
 

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