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Esther. Geschichte und Legende
Mainz am Rhein: Verlag Philipp von Zabern 1996
Reihe: Kulturgeschichte der antiken Welt Band 71
Wortstimme:
"Darauf sagte Haman zum König Achaschwerosch:
»Es gibt ein Volk, das über alle Provinzen deines Reiches verstreut lebt,
aber sich von den anderen Völkern absondert.
Seine Gesetze unterscheiden sich von jedem Volk,
und die königlichen Verordnungen beobachtet es nicht.
Wenn der König einverstanden ist, soll ein Reskript herausgegeben werden,
um sie auszurotten.«"
(3: 8 - 9a)
Zum Buch:
Der Alttestamentler Karl Jaroš schrieb am 19. Oktober 1995 in Pasching (Oberösterr.) ein dreiseitiges Vorwort. Darin bemerkt er u. a. :
"Es gibt gar nicht so viele Bücher aus christlicher Hand über die Estherrolle der hebräischen Bibel. Esther hat auch in christliche Stuben kaum Einzug gehalten.... Das vorliegende Buch will kein Kommentar und keine Studie zur Estherrolle sein! Es ist der schlichte Versuch,ein interessantes biblisches Thema dem Leser nahezubringen."
Der gebundenene und fadengeheftete Oktavband mit gut 120 Seiten bringt alle erdenklichen Aspekte der Esthergeschichte unter vier Gesichtspunkten zu Papier:
1. Die Estherrolle; 2. Das persische Großreich und die Estherrolle; 3. Die verschiedenen Überlieferungen des Stoffes; 4. Der Estherzyklus von Dura Europos.
Farbfotos und Zeichnungen bereichern den Band.
Die Übersetzung bringt den hebräischen Text der Rolle samt den griechischen Zusätzen aus der LXX; die deutsche Üs folgt primär der Herder- Bibel und der Einheitsübersetzung. Der jeweilige Grundtext ist in der Üs durch verschiedene Schrifttypen auseinandergehalten.
Karl Jaroš schrieb weitere Bücher zur Welt und Umwelt der Bibel; davon seien genannt:
Die ältesten Fragmente eines biblischen Textes
Zu den Silberamuletten von Jerusalem
Mainz am Rhein: Verlag Philipp von Zabern 1997
Zum Buch:
Zwei kleine Schriftrollen aus Silber wurden 1979 an einem Abhang des Hinnomtales in Jerusalem gefunden. Zwei kürzere Fassungen des aaronitischen Priestersegens waren von Hand in alter hebräischer Schrift auf die dünnen Silberplättchen eingraviert worden, die dann zu Schriftrollen gerollt wurden.
Ein israelisch - amerikanisches Forscherteam hat mittlerweile die antiken Bibelinschriften mit NASA- Technik auf die Zeit des ersten Tempels datiert (960 bis 587 v. d. Z.).
Über diesen Fund und einen anderen, die sog. Eschmunazar- Inschrift, berichtet Jaroš in diesem Heft.
Jesus von Nazareth
Geschichte und Deutung
Mainz am Rhein: Verlag Philipp von Zabern 2000
Zum Buch:
Eine Monographie, 380 Seiten stark mit Abbildungen und Tabellen
In Sachen Pontius Pilatus
Mainz am Rhein: Verlag Philipp von Zabern 2002
Reihe: Kulturgeschichte der antiken Welt Band 93
Zum Buch:
Hier wird auf 144 Seiten versucht, aus alten Texten und archäologischen Zeugnissen eine historische Kontur jenes Mannes zu gewinnen, der fast so bekannt ist wie Jesus von Nazareth selber. (mit Abbildungen und Tabellen)
Kanaan Israel Palästina
Ein Gang durch die Geschichte des Heiligen Landes.
Mainz am Rhein: Verlag Philipp von Zabern
Reihe: Kulturgeschichte der antiken Welt Band 51
Zur Person
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