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Mittwoch, den 03. Dezember 2008 um 05:45 Uhr
  Morant, Peter Ferdinand (* Waldkirch / St. Gallen 29. Jun. 1901 † 7. Jul. 1974 Kloster Wil / St. Gallen )
                                                                         Pater Prof. Lic. bibl. Dr. theol. OFM Cap.

Ordo Fratrum Minorum
Capucinorum, Ordensgründer
Francesco d'Assisi,
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Buchtitel: Apokalypse.

 Das Psalmengebet
Neu übersetzt und fürs Leben erklärt. (Lat./ dt.)

Schwyz (Schweiz): Verlegt bei der Drittordenszentrale 1948

Imprimaturen: Rom 1947 / Solothurn 1947 / Chur 1947

Wortstimmen:
O Herr, Du warst uns Zuflucht
Von Geschlecht zu Geschlecht.
Ehe die Berge wurden und Erde und Erdkreis geschaffen waren,
Bist Du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Du wandelst die Menschen wieder zu Staub
Und sprichst: «Kehrt zurück, ihr Menschenkinder!»
Denn tausend Jahre sind in deinen Augen
wie der Tag von gestern, der vorüberging,
Wie in der Nacht eine Wache.
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Überschrift: «Moses, dem Mann Gottes»
(Ps. 89 1 - 4 V)
 
Gepriesen sei der Herr, Gott Israels,
Denn heimgesucht hat Er sein Volk und es erlöst.
Ein Horn des Heils hat Er uns aufgerichtet
im Hause Davids, Seines Knechtes.
Wie Er durch Seiner heiligen Propheten Mund
Von alters her verheißen hat:
Uns von den Feinden zu befreien,
Und aus den Händen aller, die uns hassen,
Erbarmen zu üben an unsern Vätern
Und Seines heiligen Bundes zu gedenken,
Des Eides, den Er unserem Vater Abraham geschworen.
(Benedictus Lk. 1: 68 - 73)
 
Zum Buch:
"Die Hymnenübersetzung besorgte Kanonikus u. Professor Dr. K. Kündig, Schwyz."
Buchdaten: Format kl.8°. XV plus 1160 Seiten Dünndruckpapier.
Ein 15- seitiges Vorwort hat der Kapuzinerpater am 28. Juli 1947 in Solothurn verfaßt. Durchaus Interessantes ist darin zu lesen: Das Studium von P. Maurus Wolters fünfbändigem Standardwerk "Psallite sapienter" (=psallieret weise!) hinterließ bei Morant eher keine Spuren, wohingegen der von Pius Parsch herausgegebene "Wochenpsalter" mit Athanasius Millers Übertragung durchaus vorzügliche Dienste leistete. Die unzulängliche Qualität des alten lateinischen Textes war ein Anlaß für Morant, einen eigenen Text zu schaffen. Als diese Unternehmung schon weit fortgeschritten war, erschien zur großen Überraschung der Fachwelt das "Pianum", der lateinische Psalter des Pius XII. Nun konnte mit diesem neuen Text eine freie, rhythmische Psalmenübersetzung geschaffen werden. Diese sollte bloß keine wörtliche Übertragung des neuen liturgischen Psalteriums sein. -- Hilfreich für den Bibelsammler ist die sehr ausführliche Bibliographie.
Das Buch ist in Antiqua gesetzt; die beiden Bibeltexte sowie die liturgischen Texte sind zweispaltig angeordnet, die sehr ausführlichen Erklärungen sind fortlaufend geschrieben.
 

Das Psalmengebet
Übersetzt und erklärt. (Lat./ dt).

Freiburg i. B. : Verlag Herder. Zweite neubearbeitete Auflage 1963
 
Imprimaturen: Rom 1962 / Freiburg im Breisgau 1962
 
 
Wortstimmen:
Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes,
Und Seiner Hände Werk kündet das Himmelsgewölbe.
Ein Tag raunt dem andern die Botschaft zu,
Und eine Nacht übergibt der andern die Kunde.
Es ist keine Sprache, es sind keine Reden,
Deren Klang nicht vernehmbar wäre:
Und bis zuden Enden der Erde dringen ihre Worte.
Dem Sonnenball hat Er dort ein Zelt gebaut,
der tritt wie ein Bräutigam aus seinem Gemach
Und freut sich wie ein Held, die Bahn zu laufen.
(Ps. 18: 1 - 6 V)

Fürwahr, Du bist ein verborgener Gott,
Israels Gott ist ein Retter.
Beschämt und mit Schimpf bedeckt
Sind alle seine Feinde.
Schmachvoll snd abgezogen
Die Götzenschmiede.
Doch Israel ward mit ewigem Heil vom Herrn errettet;
Auf ewige Zeiten werdet ihr nicht mehr beschämt und zuschanden.
(Is. 45: 15 - 17)
 
Zum Buch:
Die Hymnenübersetzung besorgte Kanonikus u. Professor Dr. K. Kündig, Schwyz.
 
 
Die Anfänge der Menschheit
Eine Auslegung der ersten elf Genesis-Kapitel

Luzern (Schweiz): Räber-Verlag. (1960) Zweite, neubearbeitete Aufl. 1962
 
Imprimaturen: Basel 1961 / Rom 1961
 
Wortstimme:
Als die Menschen anfingen, sich auf Erden zu mehren
und ihnen Töchter geboren wurden, sahen die Gottessöhne,
daß die Menschentöchter schön waren,
und sie nahmen sich zu Frauen, welche sie nur wollten.
Da sprach der Herr: Mein Geist soll nicht immer im Menschen walten,
da er nur noch Fleisch ist. Seine Lebenszeit soll noch 120 Jahre betragen.
Zu jenen Zeiten, als die Gottessöhne mit den Menschentöchtern verkehrten,
und diese ihnen Kinder gebaren, — und auch später noch —,
lebten Riesen auf Erden. Das sind die Helden der Urzeit,
die hochberühmten Recken.
(Kap. 6: 1- 4)

 
Das Kommen des Herrn
Eine Erklärung der Offenbarung des Johannes

Zürich (Schweiz) / München, Paderborn, Wien: Thomas Verlag / Verlag Ferdinand Schöningh 1969
 
Imprimatur: Basel 1968 / Rom 1967
 
Wortstimme:
Da sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde.
Der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen,
auch das Meer ist nicht mehr. Und die heilige Stadt Jerusalem
sah ich neu herabsteigen aus dem Himmel von Gott her,
ausgestattet wie eine Braut, die sich für ihren Bräutigam
geschmückt hat. Ich hörte eine laute Stimme vom Himmel her
sprechen: Siehe, das Zelt Gottes unter den Menschen!
Und er wird bei ihnen sein Zelt aufschlagen,
und sie werden seine Völker sein.
Er wird jede Träne von ihren Augen wischen,
und es wird keinen Tod mehr geben, keine Trauer,
keine Klage, keine Mühsal, denn das frühere ist vorbei.
(Kap. 21: 1 - 4)

 
Apokalypse. Geheime Offenbarung
Aus den griechischen Urtext neu übersetzt.
 
Mit einem Bilderzyklus von 46 farbigen Bildern von Maler Jakob Hähne
Bildkommentare von P. Michael Prader und Hans Baum
Herausgeber und Redaktion: Arnold Guillet
Stein am Rhein / Schaffhausen: Christiana Verlag 1976. 1. Aufl. 1.- 10.Tsd
 
Imprimatur: (nicht ausgewiesen)
 
Wortstimme:
 

 

 

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