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Donnerstag, den 05. Februar 2009 um 09:10 Uhr
  Noordendorp, Hergen       (*...........1946)
   
►Die Offenbarung des Johannes
Eine okkulte Zahlenlehre
Übersetzt aus dem Griechischen, mit Fußnoten und Kommentaren versehen.
CH- Schaffhausen: Novalis Verlag 2004. 1. Auflage          
                                                                                                                                                                                  
Wortstimme:
"Dann schaute ich einen neuen Himmel und eine neue Erde.
Denn der alte Himmel und die alte Erde vergingen, und das Meer war auch dahin. ♦
Die Stadt, das neue heilge Jerusalem, sah ich vom Gott her
sich aus dem Himmel senken, geschmückt wie eine Braut, die bereit ist für ihren Mann. ♦
Und aus dem Stuhl vernahm ich eine gewaltige Stimme, die sagte:
Siehe, das Zelt des Gottes bei den Menschen. Es wird sie überdachen,
und sie werden seines Geschlechtes sein, und Er der mit ihnen seiende Gott. ♦
Er wird jede Träne von ihren Augen tupfen, den Tod gibt es nicht mehr,
und verstummt sind auch die Kummer- und Schmerzensschreie.
Denn was einst waltete, ist jetzt vorbei. ♦
Und der auf dem Stuhl sagte: Siehe ich bin die Erneuerung des Alls.
Dann sprach er: Schreib, dass diese Worte absolut zuverlässig sind. ♦"
(21. Kapitel 1-5)
 
Zum Buch:
In der Vorbemerkung, vom Autor in Le Bar sur Loup (Alpes Maritimes) 2004 verfasst, begründet Noordendorp seine Ausführung sowie die Neu- Übersetzung der Apokalypse. Rudolf Steiners Entwurf eines  esoterisches Weltbild bilden den Hintergrund seiner Überlegungen, wie man aus der Offenbarung und ihrer Bilderwelt Begriffe ableiten kann, die es erlauben, präzise die aus der Anthroposophie bekannten Siebenerkategorien anzuwenden. Was die Übersetzung selbst anbelangt, so wurde versucht, für viele Redewendungen, die in der Zeitenwende vom Apokalyptker gebaucht wurden, ein der Gegenwart angemessenes Äquivalent zu finden. Dadurch erscheint der Text an manchen Stellen etwas gewöhnungsbedürftig. Etwa «Stuhl» statt «Thron» oder «Phialen» statt «Schalen» und «Salpingen» statt »Posaunen«.  Fünfzig der 300 Buchseiten beansprucht die gewöhnungsbedürftige Übersetzung, bleiben 200 Seiten für den Kommentar, der sich im Wesentlichen auf die Besprechung des Zahlenwesens der Offenbarung beschränkt, so der Verfasser im Nachwort von 2003. In diesem Nachwort wird auch betont, dass Steiners Aussagen betreffs der Götterwelten (elohim) für die Kabbalisten unverständlich bleiben müssen. Fünfzig Seiten sehr klein gedruckte Anmerkungen und Hinweise beschließen des Inhalt des kartonierten Oktavbandes. Im Buch enthalten sind eine Vielzahl von Diagrammen, Karten und erklärenden Zeichnungen. - Ob man nun dieser okkulter Lehre der Anthroposophie ablehnend oder zustimmend gegenübersteht: Für die Symbolik, die zu Zeiten der Schauung der Apokalypse offenkundig sein mochte, gibt es hier eine Anzahl interessanter Interpretationsweisen.
 
Auf der Webseite "hermetika-aorim.de" von Herrn Noordendorp findet sich noch eine (ausdruckbare) Übersetzung des 1. Kapitels des
 Ersten Briefes des Johannes samt einer ausführlichen gesamtkosmischen Erklärung. Diese liest sich allerdings ohne "Initiation" in die Begriffswelten der Steinerschen Anthroposophie nicht eben leicht.
Weiterhin findet sich ein Aufsatz über das "Hohepriesterliche Gebet" Jesus' aus dem Ev. Johannes Kap. 17 samt Übersetzung.
 

Wortstimme:
"[Es geht in diesem Schreiben um das,] was vom Beginne ausgehend da war
was wir mit unseren [leiblichen] Augen sahen, was wir [innerlich] schauten  
und was unsere Hände ertasten konnten als den Lebenslogos betreffend.
 Dieses Leben nahm [sinnliche] Erscheinung an, und wir konnten sie wahrnehmen,
sie bezeugen und über sie berichten als Leben,das durch die Zeitenkreise strömt,
das sich aus dem Hingewandtsein zum Vater uns zur Erscheinung bringt.
Wir berichten euch über das von uns Gesehene und Gehörte,
damit auch ihr gemeinsam mit uns daran Anteil haben könnet.
Wir stellen eine Gemeinschaft dar [, die wesenhaft erfüllt ist] vom Vater [-Gott]
und Seinem Sohn, Jesus, dem Christus."
             (Vv 1-3)
 

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