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Das Buch der Sprüche
Aus dem Urtext ins Deutsche übertragen
Marktheidenfeld / Main: Verlagsdruckerei Hubert Väth o. J.
Imprimatur: Würzburg 1954
Anlässlich der 55. Jahreshauptversammlung der Gesellschaft der Bibliophilen
in München im Jahre 1954 überreicht.
Wortstimme:
"Jahwe schuf mich am Anfang seines Schöpfungswerks
Als erstes seiner Werke zu der Welt Beginn.
Von Ewigkeit her ich gebildet ward,
Vom ersten Tag, bevor die Welt entstand.
Als ich geboren wurde, gab es noch kein Meer
Und keine Quellen wasserschwer."
(VIII. Kap: 22-24)
Zum Buch:
Dieser bibliophile Oktavband wurde in 400 unnumerierten Exemplaren auf Bütten gedruckt. Bernard Pattloch beschreibt in seinem Nachwort, das er am 1. April 1954 in Aschaffenburg verfaßte, in kurzen Sätzen die Rezeptions- und Kanonisierungsgeschichte des Buches der Sprüche. Seine Üs. ist metrisch, hin und wieder reimt er. Zum Text selbst schreibt er: " Die vorliegende Übertragung in Versform weicht von vorhandenen Übersetzungen ab, da diese sich in erster Linie auf die reine Übersetzung des Textes beschränken. Als Unterlage wurde der Urtext unter Berücksichtigung des Vulgatatextes (Liber Proverbiorum) benutzt. Dankbar wurden die Übersetzungen von Prof. Dr. Vinzenz Hamp, P. Dr. Eugen Henne O. M. Cap. und P. Pius Parsch zum Vergleich hinzugezogen." Hier ist versweise übertragen, diese sind auch vollständig gezählt.
Zur Person:
Mit seiner Familie - der Vater Paul stammte ursprünglich aus Neustadt / Oberschlesien - kam Bernard Pattloch 1910 nach Aschaffenburg. Später arbeitete er im Geschäft seines Vaters, des Buchhändlers und Verlegers Paul Pattloch, der die C. Krebs'sche Buchhandlung Emil Kriegenherdt Nachf. übernommen hatte. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt der Pattloch-Verlag die Genehmigung zur Veröffentlichung theologischer Schriften. Parallel zu seiner Buchhändler- und Verlegertätigkeit engagierte sich Bernard Pattloch im sozial-karitativen und kulturellen Bereich. Vor allem als Erster Vorsitzender des Aktionsausschusses für den Wiederaufbau des zerstörten Schlosses Johannisburg prägte er das heutige Gesicht der Stadt maßgeblich mit: Er setzte sich für die Rettung des Aschaffenburger Schlosses - Wahrzeichen der Stadt - ein. Bis zu seinem Tode war er Vorsitzender des Aschaffenburger Geschichts- und Kunstvereins.
(Quelle: Stadt Aschaffenburg)
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