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Rösch / Bott PDF Drucken
Dienstag, den 02. Dezember 2008 um 07:43 Uhr
 
 Rösch, Konstantin Johann Baptist (*12. Feb. 1869 Eisenharz / Trauchburg, Allgäu † 23. Feb. 1944 Münster i. W.)
                                                                                                           Pater Lector theol. Prof. Dr. O. M. Cap.
 
Bott, Johannes Kapistran Karl Michael (* Frankfurt a. M. 9. Feb. 1902 
                                                 † 5. Mai 1969 Münster i. W.) Pater Dr. theol. Lic bibl. O. M. Cap.

 Logo der frühen Ausgaben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Paperback- Edition aus USA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 NT: >Hausbuch<

   Umschlag >Hausbuch<

 

  Signum der Kappuziner
   im NT >Hausbuch<

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Irischer Mönch des Ordens
der "Fratrum Minorum"
am Schreibpult.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

  Logo Ausgabe 1967

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 "Paderborner Bibel" (NT)
 
Das Neue Testament übertragen (Teilausgabe:)
Die vier Heiligen Evangelien und die Apostelgeschichte
 übertragen
Paderborn: Druck und Verlag von Ferdinand Schöningh 1914
 
Imprimatur: Romae 1913 / Paderbornae 1913
 
Wortstimme:
So sollt ihr beten:
‚Vater unser, der du bist im Himmel!
Geheiligt werde dein Name!
Es komme dein Reich!
Dein Wille geschehe wie im Himmel, also auch auf Erden!
Unser tägliches Brot gib uns heute!
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir wir vergeben unsern Schuldigern!
Führ uns nicht in Versuchung,
Sondern erlöse uns vom Übel [Amen]'!
(Matth 6: 9-13)
 
Zum Buch:
Buchdaten: Oktavband mit 434 Seiten in Fraktur gedruckt. Text einspaltig, Anmerkungen samt Parallel- und Verweisstellen mit Worterklärungen in der Fußnote. Perikopenverzeichnis am Buchende.
Vor dem eigentlichen Titelblatt ist ein Geleitwort abgedruckt: Datiert Paderborn, den 11. Januar 1914, schrieb Karl Joseph (Schulte),Bischof von Paderborn: "Nach wiederholter Prüfung der mit größter Hingebung und Sorgfalt hergestellten Übersetzung darf ich die Herausgabe mit meinen innigsten Segenswünschen begleiten..."
Im kurzen Vorwort, datiert Münster i. W., August 1913, genau ein Jahr vor Beginn des ersten Weltkrieges, schreibt der Kapuzinerpater Konstantin Rösch unter anderem: Vorliegende Übertragung des NT sucht den Urtext genau und getreu wiederzugeben und will zugleich dem Geiste der deutschen Sprache genügen..... Der Übersetzung liegt der griechische Urtext zugrunde. Dabei ist die lateinische Vulgata gebührend berücksichtigt worden. Welche Urtextedition verwendet wurde, wird nicht gesagt. Da im NT von 1921 die Ausgabe von Nestle Verwendung fand, ist sicher anzunehmen, daß das auch für dieses Werk galt. Röschs Wunsch, "in kurzer Zeit" die Übertragung der restlichen Bücher folgen zu lassen, wurde kurz nach Ende des Krieges tatsächlich wahr.
 
 
 
 Imprimatur ausgestellt: Paderborn
 
Das Neue Testament
übersetzt und erläutert
Paderborn: Druck und Verlag von Ferdinand Schöningh 1921. (1.- 3. / 4.- 6. Tsd),  7.- 9. Tausend 1921
 
Imprimatur: Paderbornae 1921 / Romae 1921
 
Wortstimme:
Ein Schriftgelehrter, der ihrem Wortstreit zugehört und bemerkt hatte,
daß er ihnen treffend geantwortet, trat an ihn heran mit der Frage:
„Welches ist das erste von allen Geboten?"
Jesus antwortete: „Das erste [unter allen Geboten] lautet:
‚Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist Ein Herr. Den Herrn, deinen Gott,
sollst du lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele,
mit deinem ganzen Gemüte und mit all deinen Kräften.‛
[Das ist das erste Gebot.] Das zweite lautet: ‚Du sollst deinen Nächsten
lieben wie dich selbst.‛ Kein anderes Gebot ist höher als diese."
Der Schriftgelehrte sprach zu ihm: „Gut, Meister, ganz richtig hast du
gesagt: Es gibt nur Einen [Gott], und außer ihm gibt es keinen andern."
(Markus 12: 28-32)
 
Zum Buch:
Buchdaten: Kleinoktavband gebunden, 102 Seiten Frakturdruck, Bibeltext einspaltig. In den Fußnoten die Anmerkungen und Parallel- bzw. Verweisstellen. Der Text ist nach Sinnabschnitten gegliedert und mit Überschriften versehen. Die Evv sind allgemein eingeleitet, jedes Buch jedoch noch einmal mit einer gesonderten Einführung versehen. Im Anhang ein Perikopenverzeichnis, ein vielseitiges Register sowie 2 farbige Karten.
 P. Konstantin Rösch schrieb zu Münster i. W., im Juli 1921 im Vorwort unter anderem:
Vorliegende Übersetzung des NT sucht zwei Extreme zu vermeiden: eine zu wörtliche Wiedergabe des Schrifttextes, die dem Geiste der deutschen Sprache nicht Rechnung trägt, sowie eine zu freie Wiedergabe, welche die kraftvolle Weiheund Würde des Bibelwortes beeinträchtigt. Der Übersetzung liegt der griechische Urtext nach der Ausgabe von  N e s t l e zugrunde; von den Korintherbriefen an wurde auch die inzwischen erschienene Ausgabe von  V o g e l s  zu Rate gezogen. Die Vulgata hat gebührende Berücksichtigung gefunden.
Der Übersetzer hat sich den Umstand, daß der katholische Neutestamentler und Textkritiker Heinrich Joseph Vogels im Jahr 1920 sein NT graece (siehe demnächst in der Rubrik >Urtextausgaben) herausgab, zunutze gemacht; war doch die vorher benutzte Ausgabe (Nestle) von einem  Nichtkatholiken hergestellt.
Die Erklärungen zum Text wollen außer der Aufhellung des Überlieferten zweierlei mehr erreichen: Römische Kirchenlehren biblisch begründen, wie z. B. die immerwährende Jungfrauschaft Marias, das Primat des Petrus u.v.a.m.; weiterhin aber auch gängige falsche Lesarten richtigstellen, etwa im Fall Luk. 2:14. Das zeigt, daß der Übersetzer nicht nur unkritische Leser im Blick hatte, sondern auch engagierten Bibellesern Studienhilfen bieten wollte. 
 

 

Das Neue Testament
übersetzt und erläutert
Paderborn: Druck und Verlag von Ferdinand Schöningh. Zweite, verbesserte Auflage 1924. 10.- 20 Tausend
 
Imprimatur: Romae 1923 / Paderbornae 1923
 
Wortstimme:
Zacharias, sein Vater, wurde vom Heiligen Geiste erfüllt und brach in die prophetischen
Worte aus: „Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!
                  Er hat sein Volk heimgesucht und erlöst,
                  hat ein Horn des Heils uns aufgerichtet
                  im Hause Davids, seines Knechtes
                  — wie er von alters her verheißen
                  durch den Mund seiner heiligen Propheten
                  Er hat uns Rettung gebracht von unsern Feinden,
                  aus der Hand all derer, die uns hassen,
                  um Erbarmen zu üben an unsern Vätern
                  und zu gedenken seines heiligen Bundes,
                  des Eides, den er unserm Vater Abraham geschworen:
                       er werde uns verleihen,
                  daß wir sonder Furcht, aus der Feinde Hand befreit,
                  in Heiligkeit und Gerechtigkeit ihm dienen all unsre Tage.
(Luk 1: 67-75)
 
Zum Buch:
Das 10. - 20. Tsd. erschien als zweite, verbesserte Auflage. Eine neue Imprimatur wurde ausgestellt. Konstantin Rösch schrieb zur zweiten Auflage ein neues, kurzes Vorwort, datiert Münster i. W., Dezember 1923. Wesentliche Änderung: der Übersetzung liegt nun der grieschische Urtext nach Vogels zugrunde. Weiterhin wurde aus praktischen Gründen das Register nach der Biblischen Realkonkordanz von Lueg = Mairhofer gestaltet.
 
 
 
 
 
Das Neue Testament
übersetzt und kurz erläutert
Paderborn: Verlag von Ferdinand Schöningh. Ohne Jahr: (1925)  51.- 60 Tausend. Volksausgabe
 
Imprimatur: Romae 1925 / Paderbornae 1925
 
Wortstimme:
 Da tat Petrus seinen Mund auf und sprach: „Ich erkenne in Wahrheit,
daß Gott nicht auf die Person sieht. Vielmehr ist ihm in jedem Volk angenehm,
wer ihn fürchtet und recht tut. Er hat sein Wort an die Kinder Israels ergehen lassen,
indem er Frieden verkündete durch Jesus Christus, der der Herr aller ist.
Ihr wißt, was sich nach der Taufe, die Johannes verkündete, im ganzen Judenland,
angefangen von Galiläa, zugetragen hat: wie Gott Jesus von Nazareth
mit Heiligem Geiste und mit Wunderkraft gesalbt hat, wie dieser umherzog,
Wohltaten spendete und alle vom Teufel Besessenen heilte, weil Gott mit ihm war.
Wir sind Zeugen von allem, was er im Lande der Juden und in Jerusalem gewirkt hat.
(Apostelgesch. 10 :34- 38)
 
Zum Buch:
Das innert kürzester Zeit erschienene 51.- 60 Tsd. erschien ohne Angabe des Erscheinungsjahres. Die wiederum neu ausgestellte Imprimatur und das Vorwort zur Volksausgabe (Münster i. W., Dezember 1925) geben jedoch die gewünschte Auskunft. Der Unterschied zur "Normalausgabe" ist bei dieser "billigen Volksausgabe" die Papierqualität sowie die nicht farbig gezeichneten Karten. Der Text wurde an wenigen Stellen geändert, etwa in Phil. 2: 5.
 
 
Das Neue Testament
übersetzt und kurz erläutert
Paderborn: Verlag von Ferdinand Schöningh. Ohne Jahr: (1928)  110.- 130. Tausend. 
 
Imprimatur: Romae 1928 / Paderbornae 1928
 
Wortstimme:
 Im Anfang war das Wort,
und das Wort war bei Gott,
und das Wort war Gott.
Dies war im Anfang bei Gott.
Alles ist durch dies geworden,
und ohne dieses ward nichts von dem,
was geworden ist.
In ihm war das Leben,
und das Leben war das Licht der Menschen,
und das Licht leuchtet in der Finsternis,
aber die Finsternis hat es nicht erfaßt.
(Johannes- Prolog 1: 1-5)
 
Zum Buch:
Das nun in über 100 Tausend Exemplaren gedruckte NT wurde erneut mit einer kirchlichen Druckerlaubnis ausgerüstet. Der Übersetzer schrieb ein weiteres Vorwort, datiert Münster i. W. , Feb. 1927. Darin werden allerdings keine neuen Erkenntnisse preisgegeben. Rösch hat am Text, wie bei allen vorangegangenen Ausgaben, auch hier revidiert, etwa in Phil. 2:6. 
 
Das Neue Testament
übersetzt und kurz erläutert
(Paderborn: Verlag von Ferdinand Schöningh 1928)
New York 1, N. Y., U.S.A: Nationale Katholische Wohlfahrts Konferenz o. J. (ca. 1948)
 
Imprimatur: Romae 1928 / Paderbornae 1928
 
Zum Buch:
Auf dem Titel zu diesem NT in Paperback liest man: Ausgeteilt durch Kriegshilfe / Nationale Katholische Wohlfahrts Konferenz / 350 Fifth Avenue / New York 1 N. Y. U.S.A. / Made in U.S.A.
Hier wurde also dem darbenden katholischen Volk der unmittelbaren Nachkriegszeit das Rösch- NT mit unverdächtiger Imprimatur aus den Jahren vor der Naziherrschaft angeboten. Vorlage dieses Paperbacks ist eine Volksausgabe. Das Original- Vorwort wurde mit dem Datum Februar 1927 versehen.
 
 

 

Das Neue Testament
übersetzt und kurz erläutert
Paderborn: Verlag von Ferdinand Schöningh. Ohne Jahr: (1930)  174.-193. Tausend
 
Imprimatur: Romae 1929 / Paderbornae 1930
 
Wortstimme:
Ihm, der euch zu stärken vermag in meinem Evangelium,
in der Lehre Jesu Christi und in der Offenbarung des Geheimnisses,
das seit ewigen Zeiten verborgen war, nun aber geoffenbart wurde
und durch die Schriften der Propheten nach Anordnung des ewigen Gottes
allen Heiden zu gläubiger Annhame kundgemacht wird:
                  Ihm, dem allein weisen Gott,
            sei durch Jesus Christus [Preis und] Ehre
                von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
(Römer 16: 25 -27)
 
Zum Buch:
In der vorkiegenden neuen Auflage meiner Übersetzung des NT habe ich zahlreiche Stellen im sprachlichen Ausdruck verbessert und mich bestrebt, den Schrifttext mit größter Treue wiederzugeben. .... Ich legte den griechischen Urtext (Vogels, d. Vf.) zugrunde, doch nahm ich stets Rücksicht auf den Vulgatatext. ....  Münster i. W. März 1930.
Die kirchliche Druckerlaubnis wurde ebenfalls neu ausgestellt; an der Gesamtkonzeption des Buches änderte sich nichts, außer, daß die Anzahl der Landkarten vermehrt wurde. Im Anhang wird auf die neu auf den Markt gekommene Ausgabe in großem Format verwiesen. Dazu siehe mehr weiter unten.
 
 
 
Das Neue Testament
übersetzt und kurz erläutert
Paderborn: Verlag von Ferdinand Schöningh. Ohne Jahr: (1931)  211.- 240. Tausend
Sonderausgabe des Katholischen Jungmännerverbandes Deutschlands, Düsseldorf.
 
Imprimatur: Romae 1931 / Paderbornae 1931
 
Wortstimme:
 Wo bleibt der Weise, wo der Schriftgelehrte, wo der Redekünstler dieser Welt?
Hat Gott nicht die Weisheit dieser Welt für Torheit erklärt?
Denn da die Welt mit ihrer Weisheit Gott in seiner göttlichen Weisheit
nicht erkannte, hat es Gott gefallen, durch die Torheit der Predigt die zu retten,
die da glauben.
                Die Juden fordern Wunderzeichen,
                die Griechen suchen Weisheit,
                    wir aber predigen Christus den Gekreuzigten:
                den Juden ein Ärgernis,
                den Heiden eine Torheit;
                denen aber, die berufen sind, ob Juden oder Heiden,
                verkünden wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
(1. Korinther 1:20-24)
 
Zum Buch:
Diese Sonderausgabe für Deutschlands katholische Jungmänner bekam einen grünlichen Umschlag mit den griechischen Anfangsbuchstaben für Christos: XP. Der zuständige Präses Msgr. Wolker schrieb eigens ein vierseitiges Geleitwort, das in Düsseldorf, im Advent 1931 datierte. Mannigfaltige Winke zum Schriftstudium werden gegeben: Winke zum Vorlesen, für die eigene Schriftlesung usf.
Das eigentliche Vorwort (Münster i. W., März 1931) von P. Konstantin Rösch ist eine Variation des bereits gesagten; Vogels griechisches NT ist ungesagt als Urtextausgabe angegeben. Der Bibeltext ist trotz erneut erteilter Imprimatur der gleiche wie in der vorausgegangenen Auflage, lediglich der Zeilenumbruch innerhalb der Briefe wurde neu vorgenommen.
 
 
Das Neue Testament
übersetzt und kurz erläutert
Paderborn: Verlag von Ferdinand Schöningh. Ohne Jahr: (1932)  [Miniaturausgabe in 12°- Format **]
 
Imprimatur: Romae 1932 / Paderbornae 1932
 
Wortstimme:
Nun gibt es gewisse Leute, die euch verwirren und das Evangelium Christi
verkehren wollen. Aber selbst wenn wir der ein Engel vom Himmel
euch ein anderes Evangelium verkündeten als jenes, das wir euch
verkündigt haben: er sei verflucht! Wie wie es schon früher gesagt
haben, so wiederhole ich es jetzt: Wenn jemand euch ein anderes
Evangelium verkündet als jenes, das ihr empfangen habt:
er sei verflucht!
(Galater 1: 7-9)
 
Zum Buch:
7.5 x 12.5 cm klein ist diese seltene Edition ohne Auflagenangabe. Ein gutes Auge ist nötig, um den Frakturdruck ohne Mühe zu lesen. Das übliche Vorwort wurde im Oktober 1932 verfasst.
Änderungen im Bibeltext sind eher selten, aber P. Rösch hat wie nahezu jedes Jahr am Text herumlaboriert. Die Landkarten am Buchende sind in s/w.
** Wer eine dieser Ausgaben im Duodez- Format (12°) aus einem anderen Jahr besitzt, möge sich bitte melden! 
 
1935 erschien von den Autoren Eugen >Henne und Osmund M. Gräff beim Verlag Schöningh eine zweibändige Übersetzung des Alten Testamentes. Somit war eine neue Vollbibel auf dem Markt.
Das NT von Rösch zählte nun als dritter Band dieses Gesamtwerkes.
 
 
Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testamentes
3. Band: Das Neue Testament
übersetzt und kurz erläutert
Paderborn: Verlag von Ferdinand Schöningh. Ohne Jahr: (371. - 380 Tsd. 1935)  381.-390. Tausend (1935)
 
Imprimatur: Romae 1935 / Paderbornae 1935
 
Wortstimme:
 Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr einseht,
zu welcher Hoffnung ihr berufen seid, wie reich das herrliche Erbe
für die Heiligen ist und wie überschwenglich groß seine Macht gegen uns,
die Gläubigen. Es ist jene gewaltige Macht und Kraft, die er an Christus gewirkt hat,
da er ihn von den Toten auferweckte und ihn im Himmel zu seiner Rechten
sitzen ließ, hoch über alle Herrschaft, Gewalt, Macht und Kraft
und was sonst noch für Namen genannt werden, nicht nur in dieser Welt,
sondern auch in der zukünftigen. Alles hat er ihm zu Füßen gelegt
und ihn zum alles überragenden Haupte der Kirche gemacht,
die sein Leib ist, erfüllt von ihm, der alles mit allem erfüllt.
(Eph. 1: 18- 23)
 
Zum Buch:
Konstantin Rösch schrieb aus Münster im Mai 1935 ein neues Vorwort; darin beshreibt er die wesentlichste Änderung der Neuauflage seines NT: Die vorliegende Übersetzung, die in neuer Auflage erscheint, ist nach denselben Grundsätzen wie die früheren bearbeitet. Ihr liegt der griechische Urtext nach der Ausgabe von P.Merk S. J. (Rom 1933) zugrunde. Dabei ist aber fortwährend der Vulgatatext berücksichtigt. Die Wahl der neuesten röm.- katholischen Urtextausgabe hat denn auch eine durchgreifendere Textrevision zur Folge. Weiterhin wurden die Einführungen zu den Büchern sowie die Überschriften einer Revision unterzogen.
 
 
Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testamentes
3. Band: Das Neue Testament
übersetzt und erläutert
Paderborn: Verlag von Ferdinand Schöningh. 1936.  (551.- 600. Tausend.)
Sonderausgabe für die Kongregation der Barmherzigen Schwestern von Untermarchtal
441. - 460. Tausend
 
Imprimatur: Romae 1936 / Paderbornae 1936
 
Wortstimme:
Vielmehr entäußerte er sich, nahm Knechtsgestalt an
und wurde den Menschen gleich. Er erschien im Äußern
als Mensch und erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tode,
ja bis zum Tode am Kreuze. Darum hat ihn Gott auch so hoch erhoben
und ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist:
Im Namen Jesu sollen sich aller Knie beugen im Himmel, auf Erden
und unter der Erde. Alle Zungen sollen zur Ehre Gottes des Vaters
bekennen: Jesus Christus ist der Herr.
(Phil. 2: 7-11)
 
 Zum Buch:
Lediglich durch die Umschlagfarbe (dunkelblau) unterscheidet sich diese Sonderausgabe von den Standardeditionen. Die Barmherzigen Schwestern müssen leider ohne die den Katholischen Jungmännern zugedachten Winke zur Schriftlesung o. ä. auskommen. Jedoch wurde ihnen ein Lesebändchen als "Extra" zugestanden.
Das Vorwort ist, wie stets, in Münster geschrieben, im März 1936. Darin wird als Urtextausgabe die 2. Auflage des NT graece von P. Augustin Merk S. J. von 1935 angegeben. Wiederum wurde eine neue Imprimatur ausgestellt. Auch textlich wurden von dem unermüdlichen Kapuzinerpater kleine Änderunegn vorgenommen. Eine weitere Änderung: Die Seitenzahlenangaben sind von oben nach unten gewandert, das Register wurde ebenfalls neu gesetzt.
 
 
Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testamentes
3. Band: Das Neue Testament
übersetzt und erläutert
Wien (Austria): Verlag von Raimund Fürlinger 1936
 
Imprimaturen: Wien 1936 / Romae 1936 / Paderbornae 1936
 
Zur ersten österreichischen Ausgabe:
Dieses NT wurde in Paderborn bei Ferdinand Schöningh gedruckt, aber im Wiener Verlag Fürlinger verlegt. Aus Gründen der Zulassung als Schulbuch hat man zur römischen und paderbornischen Imprimatur noch eine Druckerlaubnis des erzbischöflichen Ordinariats Wien hinzugefügt. Ein Extra- Vorwort gibt es nicht; nichts unterscheidet diese erste Ö- Ausgabe von der deutschen.
 
 
Das Neue Testament
Das Hausbuch der katholischen Familie
übersetzt und erläutert
Große illustrierte Ausgabe. Mit vielen Bildern und Karten
Paderborn: Verlegt bei Ferdinand Schöningh. 1939
Ausl.: Wien: F. Haindrich - Zürich: B. Götschmann
 
Imprimaturen: Romae 1937 / Paderbornae 1937
 
Wortstimme:
Er hat uns der Gewalt der Finsternis entrissen und in das Reich
seines geliebten Sohnes versetzt. In ihm haben wir die Erlösung
[durch sein Blut], die Vergebung der Sünden. Er ist das Ebenbild
des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung.
In ihm ist alles erschaffen im Himmel und auf Erden:
Sichtbares und Unsichtbares, Throne, Herrschaften, Fürstentümer
und Mächte. Alles ist durch ihn und für ihn erschaffen.
Er steht an der Spitze des Alls. Das All hat in ihm seinen Bestand.
(Kolosser 1: 13 -17)
 
Zur Großoktav- Ausgabe:
In diesem illustrierten "Hausbuch der katholischen Familie" findet der Leser weiterhin ein Empfehlungsschreiben des zu Zeiten der Herausgabe dieses NT (1939) bereits eine halbe Dekade verblichenen Kardinal Pietro Gasparri, dem Staatssekretär Sr. Heiligkeit; gegeben Vatikan, 18. Januar 1928 samt papaler und bischöflicher Heraldik etc. 
Interessant ist, daß diese Ausgabe trotz der Imprimatur von 1937 (wie in der nächst gelisteten Ausgabe von 1940) ein Vorwort ausweist, das P. Dr. Konstantin Rösch im Mai 1939 in Münster verfaßte. Dort ist auch die benutzte griechische Urtextausgabe genannt: P. Augustin Merk S. J. (Rom ³ 1938). Unterschiede zur Taschenausgabe sind nicht zu erkennen. Die vielen s/ w Zeichnungen stammen von Gustav Doré, Mate Mink- Born, Schnorr v. Carlosfeld, A. v. d. Werff, und E. Steinle, wobei die sehr gegenständlichen Zeichnungen der 1882 ( bis 19??) geborenen Künstlerin Mate Mink- Born noch am besten gefallen.

 

Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testamentes
3. Band: Das Neue Testament
übersetzt und erläutert
Paderborn: Verlag von Ferdinand Schöningh. (1937) 1940 
 
Imprimaturen: Romae 1937 / Paderbornae 1937
 
  Wortstimme:
Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus
Er hat uns nach seiner großen Barmherzigkeit durch die
Auferstehung Jesu Christi von den Toten wiedergeboren
zu lebendiger Hoffnung, zu einem unvergänglichen, unbefleckten
und unverwelklichen Erbe, das im Himmel für euch aufbewahrt ist.
In Gottes Kraft werdet ihr durch den Glauben für das Heil bewahrt,
das am Ende der Zeit offenbar werden soll. Dann werdet ihr frohlocken,
mögt ihr ihr jetzt auf kurze Zeit, wenn es sein soll,
durch mancherlei Prüfungen Trübsal erleiden. Dadurch soll euer Glaube
bewährt und für weit wertvoller befunden werden als das vergängliche
Gold, das durch Feuer geläutert wird.
1. Petrus 1: 3-7a
 
Zum Buch:
Obwohl 1940 gedruckt, ist diese Ausgabe chronologisch vor der Großen illustrierten Ausgabe einzuordnen. Das Vorwort schrieb der Kapuzinerpater Münster, im Mai 1937. Er benutzte das Nt graece der Ausgabe P. Merk S. J. (Rom 1936). Textlich unterscheidet sich auch diese Edition wieder von der vorangegangenen; der nimmermüde Rösch hat auch hier an der Üs laboriert.
 
 
  Das Neue Testament
übersetzt und erläutert
Paderborn: Verlag von Ferdinand Schöningh. Ohne Jahr (1946)
 
Imprimaturen: Herbipoli 1946 / Confluentiae in Valle 1946
 
Wortstimme:
Überdies haben wir das zuverlässige prophetische Wort.
Ihr tut gut, wenn ihr euch daran haltet. Es ist eine Leuchte,
die einen hellen Schein ins Dunkel wirft, bis der Tag anbricht
und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht.
Vor allem merkt euch, daß keine Weissagung der Schrift
Sache eigener Deutung ist. Denn nie ist eine Weissagung
aus menschlichem Willen hervorgegangen. Vielmehr haben
die heiligen Gottesmänner nur auf Antrieb
des Heiligen Geistes geredet.
2. Petrus 1: 19-21
 
Zum Buch:
Diese in Würzburg und Koblenz imprimierte Neuausgabe ist in Antiqua gedruckt. Anstelle des im Februar 1944 verstorbenen Konstantisch Rösch schrieb nun sein Ordensbruder Pater Dr. Johann Kapistran Bott im Mai 1946 zu Münster i. W. das Vorwort. Darin ist zu lesen, daß diese Sonderausgabe ein unveränderter Abdruck der letzten Auflage von 1937 sei (Urtext: A. Merk, Rom 1936). Kapistran Bott verspricht nun, daß eine Neubearbetung des lebenswerkes von P. Konstantin Rösch nach seinen Grundsätzen in Angriff genommen sei. Gut 20 Jahre später ist das ja dann auch - zumindest teilweise - wahr geworden. Siehe Ausgabe 1967.
 
 
  Das Neue Testament
übersetzt und erläutert
In deutscher Übersetzung nach Rösch
Herausgegeben von Univ.- Dozent D Dr. Josef Casper 
Wien (Austria): Gemeinsam verlegt vom Verlag der Stiftsbuchhandlung St. Florian /
                         Volksliturgischen Verlag, Ferdinand Schöningh / 1950
 
Imprimatur: Wien 1950
 
Wortstimme:
Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde.
Der erste Himmel und die erste Erde sind dahin, und auch das Meer
ist nicht mehr. Darauf sah ich [Johannes] die heilige Stadt,
das neue Jerusalem aus dem Himmel von Gott herniedersteigen.
Sie war ausgestattet wie eine Braut, die sich für ihren Bräutigam
geschmückt hat. Vom Throne her hörte ich eine laute Stimme sagen:
„Sieh, das Zelt Gottes unter den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen.
Sie werden sein Volk sein, und er, Gott, wird bei ihnen sein.
Er wird jede Träne von ihren Augen wegwischen. Es wird kein Tod,
kein keine Trauer, keine Klage, und kein Schmerz mehr sein.
Denn was einst war, ist vergangen."
Offenb. 21: 1- 5
 
Zur zweiten österreichischen Ausgabe:
Dieses in Antiqua gedruckte Buch ist eine komplette Neuschöpfung des St. Florianer Verlages, obwohl das Copyright weiterhin bei F. Schöningh ruhte. Kleiner als die deutsche Ausgabe, ist sie im Duodez- Format gemacht. Diverse Zugaben hat diese Ausgabe ebenfalls erhalten: Eine Ermahnung von Papst Pius XI., Winke für Bibelleser sowie im Anhang quer zur Leserichtung angeordnet eine "Zeitgeschichte des Neuen Testamentes". Im "Erstes Vorwort des Herausgebers" rühmt Josef Casper zu Wien, Pfingsten 1947 den verstorbenen Übersetzer mit den Worten: "Er war ein frommer, schlichter Kapuziner, ein fröhlicher Mensch, der seine Fröhlichkeit aus dem Jungbrunnen der Heiligen Schrift schöpfte. P. Konstantin Rösch war mit seinem Neuen Testament ein Bahnbrecher der kathiloschen Bibelbewegung, die durch eine neue christliche Lebenshaltung wach wurde." Konkreter wird Josef Casper im Zweiten Vorwort des Herausgebers, datiert St. Florian, Kreuzerhöhung 1950: " Die neue Auflage  (.....) hat einige Verbesserungen der ersten österreichischen Auflage erfahren." Das im Jahr Mai 1937 ausgestellte Vorwort des verstorbenen Übersetzers ist angefügt.

 

 
Das Neue Testament übersetzt und erläutert
neu bearbeitet von P. Dr. Kapistran Bott O. M. Cap.
Paderborn: Ferdinand Schöningh 1967

Imprimaturen: Paderbornae 1967 / Romae 1967 / Herbipoli 1946

  Wortstimme:
Auf vielfache und mannigfaltige Weise hat Gott vor Zeiten
durch die Propheten zu den Vätern gesprochen.
In dieser Endzeit hat er durch seinen Sohn zu uns gesprochen.
Ihn hat er zum Erben über das All eingesetzt.
Durch ihn hat er auch die Welt erschaffen. Er ist der Abglanz
seiner Herrlichkeit und das Abbild seines Wesens.
Er trägt das All durch sein gewaltiges Wort.
Er hat dir Erlösung von den Sünden vollbracht und sich dann
zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.
Dort ist er so hoch über die Engel erhoben, wie der Name,
den er geerbt, den ihrigen überragt.
Hebräer 1: 1- 4
 
Zur Neubearbeitung:
In identischem Format und gleicher Aufmachung - wenn man vom Umschlag absieht, hat der Verlag F. Schöningh diese Neubearbeitung 1967 herausgebracht; alle Texte sind neu gesetzt. Im kurzen Vorwort, datiert Münster, 8. Dez. 1966, geht der Kapuzinerpater Kapistran Bott kurz auf Leben und Werk seines Vorgängers ein. Neubearbeitet ist nicht der gesamte Umfang des NT, sondern nur die Evv. und die Apostelgeschichte. Bott schreibt: „Das Werk meines heimgegangenen Lehrers suchte ich in seinem Geist neu zu bearbeiten. Es liegt ihm der griechische Urtext nach der Ausgabe von P. Augustin Merk SJ. zugrunde.Der Text der Vulgata ist fortwährend berücksichtigt. Kleinere Abweichungen der Vulgata sind in Klammern gesetzt, größere in Fußnoten verzeichnet." Die Einleitungen zu den von Bott verfaßten Büchern sind neu geschrieben; der Rest ist unverändert übernommen. Die ursprüngliche Kartographie hat K. H. Walther durch neue s/ w Zeichnungen ersetzt.


Eine weitere Bearbeitung von Dr. Christoph Wollek findet sich im Internet unter dem Titel

>Volksbibel-2000.de:

Das NT liegt hier in der 1994 von Christoph Wollek revidierten und durch weitere Anmerkungen ergänzten Fassung der von Konstantin Rösch O.M.Cap. 1921 geschaffenen und von Kapistran Bott O.M.Cap. zuletzt 1966 bearbeiteten Übersetzung des Neuen Testamentes, die ebenfalls im Verlag Ferdinand Schöningh, München- Paderborn- Wien, 1967 erschienen war, vor. Für diese Neufassung des NT hat das Generalvikariat Paderborn 1995 die kirchliche Druckerlaubnis erteilt.

Wortstimme:
Von oben, vom Vater des Lichtes, kommen lauter gute Gaben,
lauter vollkommene Geschenke. Bei ihm gibt es keinen Wandel
und keinen Schatten durch Veränderung.
Aus freiem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit
ins Leben gerufen, damit wir gleichsam die Erstlingsfrucht
seiner Geschöpfe seien.
Jakobus 1: 17- 18

 

In folgenden Kommentarwerken ist der Text aus dem NT von K. Rösch enthalten:

►Geheime Offenbarung und Tempeldienst
Eine Darstellung des Aufbaus der Apokalypse des heiligen Apostels Johannes samt Text und Erklärung
von P. Joseph Peschek C.Ss.R
Paderborn: Verlag Ferdinand Schöningh 1929
 
Imprimaturen: Wien / Paderborn 1926 / 1929

Textstand der Offenbarung ist die Erstauflage des NT von 1921. Dieser Titel wird unter >Peschek ausführlicher beschrieben.

 

Die Apostelgeschichte
   Kurze Bibelpredigten von Dr. Josef Weingartner
   [mit vollständiger Übersetzung]
   Innsbruck /Tirol: Verlagsanstalt Tyrolia 1928
 
Imprimatur: Innsbruck 1928
 
 
Zum Buch:
..............................Eine Übersetzerangabe ist nicht gemacht. Da die VA Tyrolia sich die "Rechte, insbesondere das Recht der Übersetzung, vorbehalten" hatte, wäre die Annahme, daß hier kein bereits existierender Bibeltext verwendet wurde, gerechtfertigt. Dem ist nicht so. Weingartner bzw. der Verlag haben stlllschweigend den Apg- Text aus dem NT von Konstantin Rösch übernommen. Verwendet wurde eine Ausgabe ab 1924...............
 
Weiteres, auch die Wortstimme, unter >Weingartner, Josef


(Zum Alten Testament vgl. bei Henne/ Gräff)

 

 

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