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►Das Buch Jesus Sirach
Die vorliegende Übertragung besorgte E. E. Speck
Bildschmuck, in Holz geschnitten, besorgt von Burkhard Mangold, Basel
Basel /Schweiz: Schweizerische Bibliophilen - Gesellschaft 1945
Gedruckt in Burgdorf durch die Berner Handpresse von Emil Jenzer; in Marathonschrift.
Auflage: Limitiert auf 1- 600 und XXXI (= 631) Exemplare (vorliegende Ausgabe # 198)
Wortstimme:
"Der Werke des Herrn will ich eingedenk sein und,
was ich gesehen hab, will ich verkünden. +
In den Worten des Herren sind seine Werk gegründet.
Die Sonn scheint mit ihrem Schein auf alle Ding,
und alle seine Werk sind ihrer Klarheit voll.
Hat nicht der Herr bewirkt, daß seine Heiligen alle seine Wunderwerk,
denen der allmächtige Herr Wesen und Kraft verliehen, verkündigen sollten?
Alle Ding haben nur in seiner Herrlichkeit Bestand. Des Abgrunds Tiefe
und das Herz ergründet er und alle ihre Anschläg und Weisheit kennt er.
Denn beim Herren ist alle Erkenntnis, und er hat Einsicht in das Zeichen der Zeit.
Er verkündet die Ding, die vergangen sind,
und die künftigen und die heimlichen Ding offenbart er."
(Das 42. Kapitel)
Zum Buch:
Aus dem Nachwort (verfaßt in Dußnang / Thurgau):
Die vorliegende Fassung des Sirachbuches ist eine möglichst getreue Wiedergabe der Übersetzung, wie sie die Zürcher Bibel von 1531 bot. Nur jene Ausdrücke und Wörter, die der Mundart der Gegenwart nicht mehr verständlich sind, sind neu übertragen. Offenkundige Fehler sind auf Grund des griechischen Textes berichtigt. Noch heute geläufige Mundartausdrücke sind durchwegs beibehalten. Altertümliche Wortformen sind durch die betreffenden neuen ersetzt; auch dadurch wurde versucht, die Lesbarkeit der alten Zürcher Übertragung zu heben."
Das schlicht aussehnde, aber edel hergestellte Buch schreibt den Text auf eine Art Büttenpapier in Kapitelblöcken in großer Marathon- Antiqua; die Marginale ist sehr breit gehalten, seitlich 5.5 cm, von unten 6,5 cm bei Quart- Format. Ein zweieinhalbseitiges Nachwort erzählt die Geschichte des Sirach- Buches. Auch der Fund des hebräischen Urtextes (durch S. Schechter) Ende 19. Jhdt. wird erwähnt. Am Schluß des Buches werden Textstellen zu den 19 Holzschnitten beschrieben. Ein eingelegtes Blatt erklärt den Mitgliedern der Schweizerischen Bibliophilen= Gesellschaft, warum diese Jahresgabe für 1945 erst im Februar des folgenden Jahres erscheinen konnte: datiert Basel, im Februar 1946.
Zur Person:
Pfarrer Ernst E. Speck war von 1957-1977 Pfarrer in Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Allschwil-Schönenbuch / Basel- Land.
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