JoomlaWatch Stats 1.2.9 by Matej Koval
 
birnbaum.png
Wutz PDF Drucken
Dienstag, den 02. Dezember 2008 um 06:45 Uhr
Wutz, Franz Xaver (* Eichstätt / Altmühl  21 Okt. 1882 † 19. März 1938 ebenda) Priester, Professor Dr.

 

Dom zu Eichstätt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
►Erklärung der Psalmen
   und der im römischen Brvier vorkommenden biblischen Cantica,
   mit besonderer Rücksicht auf deren liturgischen Gebrauch.
Von Dr. Valentin Thalhofer
Regensburg: Verlagsanstalt vorm. G. J. Manz Buch= und Kunstdruckerei 1914
Achte, verbesserte Auflage herausgegeben von Franz Wutz
 
Siehe bei: > Thalhofer, Valentin

 
►Die Psalmen
Textkritisch untersucht (hebr. / lat. / dt.)
München: Kösel & Pustet 1925

Imprimatur: Eystadii 1925
 
 
Wortstimme:
Wie wir es gehört, so sahen wirs in der Stadt Jahves der Heerscharen,
in der Stadt unseres Gottes: Gott hat sie fest gegründet für ewige Zeiten (Sela).
Wir denken, o Gott, Deiner Gnade inmitten Deines Tempels.
Wie Dein Name, o Gott, so reicht auch Dein Lobpreis bis an die Enden der Erde.
Voll von Gerechtigkeit ist Deine Rechte;
des freut sich der Sionsberg, es jubeln die Töchter Sions ob Deines Gerichtes, [Jahve].
(Ps. 47: 9- 12 V)
 
"Ein Gebet von Moses, dem Manne Gottes.
Herr, eine Zuflucht bist du uns gewesen für und für.
Eh die Berge geboren wurden, eh Erde und Erdkreis erzeugt war,
bist Du von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Du machst den Menschen wieder zu Staub und sprichst bloß:
"kehrt heim, ihr Menschenkinder!"
Denn tausend Jahre sind vor Dir wie der gestrige Tag,
der schon vorbei, oder wie eine Nachtwache:"
(Ps. 89: 1-4 V)
 
 

Die Psalmen des Breviers
textkritisch untersucht
(lat. / dt.)
München: Verlag Josef Kösel & Friedrich Pustet o.J. (1926)

Imprimatur: Ratisbonae 1926

Wortstimmen:
Der höchste Gott, Jahve, spricht und ruft der Erde zu
vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang.
Aus Sion, der Krone Seiner Schönheit, strahlt auf Gott,
kommt hervor unser Gott und kann nicht schweigen:
Feuer frißt vor Ihm her, rings um Ihn stürmt es gewaltig;
Er ruft dem Himmel droben und der Erde,
daß Er richtet Sein Volk:
„Versammelt mir meine Frommen, die meinen Bund beschworen
beim Opfer." Und es künden die Himmel Seine Gerechtigkeit;
denn Gott selbst ist Richter (Sela).
(Psalmus 49: 1- 6 V)

Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, denn heimgesucht
und Erlösung geschaffen hat Er Seinem Volke.
Das Horn des Heiles hat Er aufgerichtet im Hause Seines Knechtes David,
wie Er durch Seiner Heiligen Mund versprochen; Seiner Propheten,
die vor alters gelebt:
Rettung vor unsern Feinden und von der Hand all unsrer Hasser;
um Erbarmen zu üben an unsern Vätern,
und Seines heiligen Bundes eingedenk zu sein;
des Eides, den Er unserm Vater Abraham geschworen,
uns zu verleihen, daß furchtlos wir, aus Feindeshand errettet,
Ihm dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor Ihm all unsere Tage.
(Benedictus: Luk. 1: 1- 8)

 

Das Buch Job
Stuttgart: Verlag von W. Kohlhammer 1939

Reihe: Eichstätter Studien. Herausgegeben von der Bischöflichen philosophisch - theologischen Hochschule
            Eichstätt i. B.  III. Das Buch Job

 

Imprimatur: Eystadii 1938

Wortstimme:
Kannst nun du den tiefsten Grund in Gott erkunden?
oder bis zur letzten Ursache beim Allmächtigen gelangen?
Der  e i n e n  Höhe ist die der Himmel — was willst du ausrichten?
tiefer als die Unterwelt jene — was willst du erkennen?
Weiter als die Erde ist sie an Ausdehnung
und breiter noch als die Ferne des Meeres.
Der  R a t s c h l u ß  zieht daher und zwingt auf die Knie (G),
und er fordert zur Versammlung, wer will ihm wehren?
Denn er weiß um die  g e r i n g s t e  Nichtigkeit
und schaut nach den  N i c h t s,  obschon es nicht bemerkbar ist.
Der Mann aber  f ä h r t  leichthin fest (G)
und — ein junger Wildesel — ist der Mensch  h a r t n ä c k i g.
__________________________________________________
(G) = [Text rekonstruiert nach dem Griechischen]
(11:7-12)

 

 

Das Hohelied
Stuttgart: W. Kohlhammer Verlag 1940
 
Reihe: Eichstätter Studien. Herausgegeben von der Bischöflichen philosophisch - theologischen Hochschule
            Eichstätt i. B.  IV. Das Hohelied
 
Imprimatur: Eystadii 1939
 
Wortstimme:
So leg mich um dein Herz denn wie ein Siegel,
gleich einem Siegelring um deinen Arm!
Denn grimmig wie der Tod ist ja die Liebe,
ihr Eifer wie die Unterwelt so hart,
(und) ihre Flammen sind wie Feuerlohe
von einer  u n g e h e u r e n  Glut;
gewaltige Wasser mögen sie nicht löschen,
und Ströme schwemmen sie nicht fort.
Gäb' einer seines Hauses ganz Vermögen hin,
durch Liebe würde  e r  e s  völlig (neu) g e w i n n e n.
(8: 6 - 7)
 

Copyright 2008 © Bibelarchiv-Birnbaum