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Dienstag, den 23. Juni 2009 um 07:56 Uhr
  Woerner, Roman  (* Bamberg / Mittelfr. 5. Aug. 1863 †  20. Okt. 1945 Würzburg / Ufr.)  Professor, Ordinarius

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
►Die Frohe Botschaft nach Matthäus
Aus der griechischen Urschrift übertragen
München: C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung Oskar Beck 1922
 
 
Wortstimme:
So sprecht denn ihr, wenn ihr betet, so:
Unser Vater, du in den Himmeln !
Hochheilig sei uns dein Name
Es komme dein Reich
Es geschehe dein Wille
    wie schon im Himmel, also auf Erden !
Unser Brot für den morgenden Tag gib uns heute
Und erlasse uns unsere Schulden
   wie auch wir sie erlassen unseren Schuldnern.
Und bringe uns nicht in Versuchung
Sondern rette uns vor dem Bösen !"
(Kap 6)
 
 
 
Die Frohe Botschaft nach Markus
Aus der griechischen Urschrift übertragen
München: C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung Oskar Beck 1922
 
 
  Wortstimme:
"»Welches Gebot ist das erste von allen?«
            Antwortete Jesus:
            »Das erste ist
Höre, Israel, der Herr unser Gott ist Herr allein
Und du sollst den Herrn deinen Gott lieben
Aus deinem ganzen Herzen
Und aus deiner ganzen Seele
Und aus deiner ganzen Vernunft
Und aus deiner ganzen Kraft.
Das zweite ist
du sollst deine Nächsten lieben, wie dich selbst.
Größer als diese gibt es kein andres Gebot.«"
(Kap. 12)
 
                                                                                                                
 
Die Frohe Botschaft nach Lukas
Aus der griechischen Urschrift übertragen
München: C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung Oskar Beck 1922
 
 
Wortstimme:
"»Hochgelobt sei der Herr, der Gott Israels
Daß er gnädig uns angesehen und Erlösung geschaffen hat
        seinem Volk
Und hat uns zur Rettung erweckt eine Kraft wie des wilden
        Stiers
In Davids Haus seines Knechtes —
Wie er uns zugesagt durch den Mund seiner heiligen Propheten
        von Urzeiten her :
Errettung von unseren Feinden
        und aus der Hand all unserer Hasser
Erbarmung mit unserern Vätern
        voll eingedenk seines heiligen Bundes
Jenes Eides den er geschworen hat Abraham unserem Vater.«"
(Kap.1)
 
 
Die Frohe Botschaft nach Johannes
Aus der griechischen Urschrift übertragen
München: C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung Oskar Beck 1922

Wortstimme:
"IM ANFANG WAR DAS WORT
 Und das Wort war bei Gott
Und  G o t t  war das Wort.
Dieses war im Anfang bei Gott.
Allse Gewordene ging von ihm aus
Und ohne sein Zutun ward auch das Kleinste nicht.
Was geworden ist, es war in ihm Leben
Und dies Leben war das Licht der Menschen.
 
Und das Licht — in der Finsternis leuchtet es
Und die Finsternis konnte es nicht überwältigen."
(Kap. 1)
 
Zu den vier Bänden:
.................................................
 
 
 
   Das ist Offenbarung des Johannes
In der Kunstform der griechischen Urschrift übertragen
München: C. H . Becksche Verlagsbuchhandlung (o. J. 1924)
 
Nach Angaben und mit der Rustika von F. H. Ehmke gedruckt
¶ Einhundertfünfzig numerierte Abzüge auf Zanders - Bütten
wurden als siebenundzwanzigstes Buch der Rupprecht - Presse
zu München 1924 herausgegeben                                                            
                                                                                                   
 
 
Wortstimme:
"Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde
Denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen /
Und das Meer ist nicht mehr.
Und die heilige Stadt / ein neues Jerusalem
Ich sah sie herniedersteigen aus dem Himmel von Gott
Bereitet wie eine Braut die sich köstlich gekleidet
       für ihren Gatten.
Und ich hörte eine Stimme vom Throne her
Die sprach:
Siehe da, die Wohnstätte Gottes bei den Menschen
Und er wird wohnen bei ihnen
Und sein Volk werden sie sein
Und er, Gott selbt, wird bei ihnen sein
Und hinwegwischen wird er jede Thräne aus ihren Augen.
Und der Tod wird nicht mehr sein
Noch Trauer noch Geschrei noch Mühlsal wird mehr sein
Denn was zuerst war ist vergangen."
(Kap. 21)

 

Zum Buch:

Zur Person:
Roman Woerner war Literaturhistoriker, Schriftsteller und Übersetzer (Sophokles, Paul Claudel), Universitätsprofessor in München und Würzburg. 1895 habilitierte er sich über Henrik Ibsen in München.
Von 1901–1909 war er Professor am neu eingerichteten Lehrstuhl für Literaturwissenschaft an der Universität Freiburg.
1925 wurde Woerner Ordinarius der Universität Würzburg. (Das läßt vermuten, daß er römisch- katholisch war. Wer darüber Genaues weiß, möge sich bitte melden!)
Verheiratet war er seit 1910 mit Hertha Koenig (1884 -1976, Schriftstellerin vom ostwestfälischen Gut Böckel).
 

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