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Imprimatur ausgestellt: Köln
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►Das Johannesevangelium
übersetzt und erklärt
Düsseldorf: Druck und Verlag von L. Schwann o. J. (1934)
Imprimatur: Coloniae 1934
Reihe: Religiöse Quellenschriften Heft 100
Herausgegeben von Dr. Joh. Walterscheid, Bonn
Wortstimme:
"Wer von oben kommt, steht über allen:
wer von der Erde stammt, ist irdisch und redet irdisch.
Wer vom Himmel kommt, steht über allen.
Was er gesehen und gehört hat, das bezeugt er,
aber niemand nimmt sein Zeugnis an.
Wer dagegen sein Zeugnis annimmt,
bestätigt damit, daß Gott wahrhaftig ist.
Wen nämlich Gott gesandt hat, der redet Gottes Worte;
denn nicht in kärglichem Maße verleiht Gott ihm seinen Geist.
Der Vater liebt seinen Sohn, denn er hat alles in seine Hand gegeben.
Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben, wer aber dem Sohne widerstrebt,
wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm."
(Kap. 3: 31 - 36)
Zum Buch:
Im Schlußbändchen dieser Reihe, so der Herausgeber im undatierten und unverorteten Vorwort, wird dem katholischen Vok, dem anfangs der Hitlerzeit ein neuer Glaubens- und Gebetsfrühling attestiert wird, das Evangelium geboten, um eine Bibellesung zu fördern. Walterscheid schreibt u. a.: "Unser katholisches Volk, davon sind die Gebildeten,sogar die Geistlichen nicht ausgenommen, ist in der Bibellesung viel zu wenig geschult, als daß es aus dem Text mit den dürftigen Anmerkungen den nötigen Gewinn ziehen und den wahren Reichtum des Gotteswortes erschließen könnte. Wenn der Leser der Bibel selbst in den Bibelzirkeln eine wirkliche Schulung erfahren soll, muß er eine ausgiebige gedruckte Erklärung haben, die mit dem Text verbunden ist...... Den Erklärungen ist das vorzügliche Johannesevangelium von Prof. Dr. Fritz Tillmann, Bonn, 4. Auflage, Hanstein, Bonn, zugrunde gelegt . Der deutsche Text des Evangeliums ist nach dem Urtext geformt, die besten Dienste leistete die vorzügliche Übersetzung von Prof. Dr. Fritz Tillmann, Kösel- Pustet, München [.........]. Findet diese Art der Bibelerklärung eine günstige Aufnahme,...., so folgen baldigst die anderen Teile des Neuen Testamentes." Über die Hälfte der ca. 140 Seiten des kartonierten kl.8° Heftes nehmen die allgemeinverständlichen Erklärungen ein. Das Eigengut des Joh.- Ev. wird gesondert aufgeführt, ebenso eine Gliederung des Textes. Der darauffolgend abgedruckte Bibeltext ist nicht sehr wörtlich in einer liturgischen Sprache übersetzt. Poetische Teile, wie der Logosprolog, sind kolometrisch abgedruckt. Beigaben, wie Verweis- oder Parallelstellen, sind nicht zu finden. Zugeständnisse an die "neue Zeit", die etwa die Üs von Kap. 4: 22: "kommt doch das Heil von den Juden" auf den Prüfstand stellen würden, sind vom Katholiken Walterscheid nicht zu erwarten.
Zu bezweifeln ist, ob innerhalb dieser Reihe - die zeitlichen Umstände sprechen eher dagegen - wirklich noch weitere Evv- Texte erschienen sind............
Jedoch sind eine Auswahl Psalmen erschienen in Heft 21: siehe >Wintersig
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