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►Das Buch Exodus
übersetzt und erklärt
Graz und Wien (Austria): Verlagsbuchhandlung „Styria" 1911. Verleger des Heiligen Apostolischen Stuhles
Imprimatur: Graecii 1910
Wortstimme:
Moses entgegnete Gott: Siehe, ich werde zu den Söhnen Israels gehen
und zu ihnen sagen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesendet.
Wenn sie mich nun fragen: Welches ist sein Name? Was soll ich ihnen antworten?
Da sprach Gott zu Moses: Ich bin, der ich bin. Also fuhr er fort,
sollst du zu den Söhnen Israels sagen: Der da ist, hat mich zu euch gesendet.
Und ferner befahl Gott dem Moses: So sollst du zu den Söhnen Israels sagen:
Der Herr, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs
hat mich zu euch gesendet; das ist mein Name in Ewigkeit
und so werde meiner gedacht von Geschlecht zu Geschlecht.
(Kap.3: 12-15)
Zum Kommentar:
Der Verfasser schrieb ein zweiseitiges Vorwort, undatiert und ohne Ortsangabe, zu dem in Antiqua gesetzten und in Gr. 8° hergestellten Buch mit ca. 420 Seiten. Darin heißt es unter anderem: Vorliegende Erklärung ist zunächst für Studierende der Theologie bestimmt, um ihnen ein Hilfsmittel zur Lesung des Buche im Urtext in die Hand zu geben.... Was die Anlage des Kommentars betrifft, so ist in den meist erzählenden Teilen des Exodus nur der in den Händen der Studierenden befindliche Vulgatatext, der auch der Text unserer Liturgie ist, in die deutsche Sprache übersetzt (nur bei größeren Abweichungen sind in zwei nebeneinander befindlichen Kolumnen der Vulgata- und hebräische text möglichst wortgetreu wiedergegeben.), aber in den Anmerkunegnstets die Lesungen des MT. und der alten Übersetzungen angemerkt und in sachlicher Beziehung immer auf die Erklärung des hebräischen Textes Rücksicht genommen.
Ein Blick in die Rubrik "Benutze Werke" weist Weiß als fraktionsübergreifend weil apologetisch motiviert aus: Auf gut dreieinhalb Seiten Bibliograhie werden Werke aller theologischen Richtungen aufgeführt, von jüdischen Autoren wie B.JACOB, A. B. EHRLICH, J. FÜRST und D. HOFMANN über die eher gemäßigt konservativen Protestanten wie F. DELITZSCH, E. KÖNIG und H. STRACK zu den Verfechtern der GRAF / WELLHAUSENschen Zerschneidungshypothese. Ein Hauptanliegen dieses Kommentars ist es denn auch, diese Hypothese zu widerlegen bzw. als unwissenschaftlich zu brandmarken. Innerhalb der etwa 50 römisch paginierte Seiten der Einleitung ist dazu ausführlich Stellung bezogen; sogar rabbinische Autoritäten (!) werden bemüht, um den katholischen Standpunkt zu umgrenzen.
Um den Erklärungen ins Detail fogen zu können, sind hebräische Sprachkenntnisse vonnöten, denn hier sind die Begriffe nicht übersetzt. Der Bibeltext ist versweise geschrieben und aufgrund des verwendeten Schrifttyps gut zu lesen.
Zur Person:
.....zur Zeit noch nichts bekannt. In den österreichischen Verbandskatalogen gibt es mehrere Autoren dieses Namens. Der Titel weist umständlich aus: O. Ö. Professor des alttestamentlichen Bibelstudiums an der k. k. Universität Graz.
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